Netzwerk und WLAN, das auch in der Halle trägt
Im Büro läuft es fast immer. Die Wahrheit zeigt sich im Lager.
Netzwerk merkt man nur, wenn es fehlt. Der Router vom Internetanbieter trägt ein kleines Büro problemlos — und stößt an seine Grenzen, sobald Halle, Werkstatt oder ein zweites Gebäude dazukommen, sobald Kassen, Maschinen oder Kameras mitreden, oder sobald jemand von außen sicher hereinkommen soll.
Was wir planen und bauen
Verkabelung und Verteilung. Was fest liegen kann, sollte fest liegen. Funk ist bequem, aber jede Maschine, die per Kabel hängt, ist eine Fehlerquelle weniger.
WLAN, das für die Fläche ausgelegt ist. Nicht ein starker Punkt, sondern mehrere abgestimmte — mit Übergängen, die ein Gerät im Gehen nicht abreißen lassen. In Hallen mit Regalen und Metall ist das Planungsarbeit, keine Frage der Sendeleistung.
Getrennte Bereiche. Gäste, Produktion und Büro gehören nicht in dasselbe Netz. Eine Kasse oder eine Maschinensteuerung soll nicht erreichbar sein, nur weil jemand im Wartebereich das WLAN nutzt.
Sicherer Zugang von außen. Für Homeoffice, Außendienst und für uns, damit Fernwartung überhaupt möglich ist — aber verschlüsselt und mit zweitem Faktor, nicht als offene Tür.
Woran es meistens hängt
An gewachsenen Strukturen. Über Jahre kam etwas dazu, ein Switch hier, ein Zusatz-Zugangspunkt dort. Irgendwann weiß niemand mehr, was womit verbunden ist — und die Fehlersuche dauert länger als die Reparatur.
An der Stromversorgung. Netzwerktechnik ohne unterbrechungsfreie Versorgung heißt: Bei jedem kurzen Ausfall ist alles weg, auch die Telefonie.
An fehlender Dokumentation. Welcher Anschluss geht wohin? Ohne Antwort wird jede Störung zur Suche. Wir zeichnen auf, was wir bauen.
Wie wir vorgehen
Erst schauen, dann planen. Ein Grundriss, ein Rundgang und ein Blick auf das, was heute steht, sagen mehr als jede Fernberatung. Danach bekommst du einen Vorschlag, der die Reihenfolge nennt: Was muss jetzt, was kann warten, was lohnt sich gar nicht.