IT-Sicherheit in der Größe, die zu dir passt
Die meisten Angriffe scheitern an Grundlagen — nicht an teurer Technik.
Sicherheit wird gern als Produktfrage verkauft. In der Praxis entscheiden vier unspektakuläre Dinge, ob ein Angriff Erfolg hat: wer sich anmelden darf, womit, was er danach darf und ob jemand die Fälschung erkennt.
Womit wir anfangen
Zugänge. Wer kommt von außen an eure Systeme, und wie? Ein zweiter Faktor bei der Anmeldung verhindert mehr Schaden als jedes zusätzliche Programm — und zwar genau den Schaden, der aus einem geklauten Passwort entsteht.
Rechte. In vielen Betrieben arbeitet jeder mit Administratorrechten, weil es irgendwann einmal einfacher war. Damit hat jede Schadsoftware, die jemand startet, sofort vollen Zugriff. Rechte sauber zu ziehen kostet einmal Aufwand und wirkt dauerhaft.
Endgeräte. Aktueller Schutz auf Rechnern und Servern, zentral überwacht statt lokal weggeklickt.
Das Team. Der häufigste Einstieg ist keine Sicherheitslücke, sondern eine E-Mail, die echt aussieht. Eine Rechnung, die kommt, wenn man eine erwartet. Eine Nachricht vom Chef, die in Eile schreibt. Wir zeigen deinen Leuten, woran man das erkennt — an echten Beispielen aus der Region, nicht an Lehrbuchfällen.
Was wir nicht tun
Wir verkaufen keine Werkzeuge, die ein Konzern braucht und ein Betrieb mit dreißig Arbeitsplätzen nie sinnvoll bedient. Ein Sicherheitssystem, das niemand auswertet, ist eine teure Beruhigung.
Wir behaupten auch nicht, dass Sicherheit ein Zustand ist, den man erreicht. Sie ist eine Frage der Zeit, die man dafür aufwendet — und die richtige Frage lautet nicht „sind wir sicher", sondern „wie lange dauert es, bis wir wieder arbeiten können".
Der Punkt, an dem Sicherheit auf Backup trifft
Ein Verschlüsselungsangriff geht heute zuerst auf die Sicherung. Genau deshalb hängen die beiden Themen zusammen: Schutzmaßnahmen senken die Wahrscheinlichkeit, ein getrenntes und unveränderbares Backup begrenzt den Schaden.
Wer nur eines von beiden hat, hat ein Problem, das er noch nicht kennt. Wie wir sichern, steht auf Backup und Wiederherstellung.
Wenn doch etwas passiert
Dann zählt, wie schnell klar ist, was betroffen ist und was noch läuft. Ohne Überblick über die Anlage — welche Systeme, welche Zugänge, welche Sicherungsstände — verliert man die ersten Stunden mit Suchen. Deshalb gehört eine gepflegte Dokumentation für uns zur Sicherheit und nicht zur Bürokratie.